Was kostet eine Website? Preise, Beispiele und versteckte Kosten (Stand 2026)
Was kostet eine Website für ein kleines Unternehmen?
Für eine professionelle Website von einer Agentur sollten kleine und mittlere Unternehmen mit 1.500 bis 15.000 Euro rechnen. Rundum-Pakete großer Full-Service-Agenturen beginnen oft bei 10.000 Euro (alloq.digital). Ein Homepage-Baukasten kostet dagegen nur 9 bis 50 Euro im Monat – dafür bauen Sie selbst, und der Code gehört Ihnen nicht.
Bei Triquon beginnt eine Unternehmenswebsite bei 1.490 € (Festpreis). Die genauen Pakete finden Sie auf unserer Preisseite.
Drei Wege zur Website im Vergleich
| Vergleich | Homepage-Baukasten | Freelancer | Agentur |
|---|---|---|---|
| Typische Kosten | 9–50 € pro Monat | 60–120 € pro Stunde | 80–150 € pro Stunde |
| Design | Vorlagen | individuell | individuell |
| Ihr Aufwand | hoch (Sie bauen selbst) | mittel | gering |
| Ausfallrisiko | gering | höher (eine Person) | gering (Team) |
| Code gehört Ihnen | nein | ja | ja |
Stundensätze laut sellwerk.de. Über drei Jahre kostet ein Baukasten laut derselben Quelle 540 bis 1.440 Euro – ohne dass Sie den Quellcode besitzen.
Was treibt den Preis?
Die fünf größten Kostentreiber sind:
- Seitenzahl. Eine One-Page-Website ist deutlich günstiger als eine Website mit zehn Leistungs- und Unterseiten.
- Funktionen. Onlineshop, Terminbuchung, Kundenportal oder Mehrsprachigkeit erhöhen den Aufwand.
- Texte und Bilder. Liefern Sie Texte und Fotos selbst, sparen Sie Geld. Professionelle Texte und Fotos kosten extra – bringen aber oft mehr Anfragen.
- Design. Ein individuelles Design kostet mehr als eine angepasste Vorlage.
- Markenauftritt. Fehlen Logo und Farben noch, kommt Branding hinzu.
Welche laufenden Kosten fallen an?
Viele Angebote nennen nur den Einmalpreis. Rechnen Sie zusätzlich mit:
- Domain: etwa 10–30 Euro pro Jahr
- Hosting: von wenigen Euro bis 30 Euro im Monat
- Wartung: Updates, Backups, Sicherheit – besonders bei WordPress mit vielen Plugins
- Rechtstexte: Impressum, Datenschutzerklärung, bei Shops AGB und Widerruf – idealerweise über einen Anwalt oder einen Rechtstexte-Dienst
- Kleine Änderungen: neue Texte, Bilder, Angebote
Eine statische Website ohne Plugins senkt die Wartungskosten deutlich, weil weniger aktualisiert werden muss.
Beispiele: Was kostet welche Website?
- One-Page-Website für einen Handwerksbetrieb mit Leistungen, Referenzen und Kontakt: am unteren Ende der Spanne. Ein Anbieter nennt für Handwerker-Websites Agenturpreise ab etwa 1.800 Euro (alloq.digital).
- Kanzlei-Website mit Rechtsgebiets-Seiten, Team-Profilen und Terminanfrage: im mittleren Bereich. Mehr dazu in unserem Ratgeber zur Kanzlei-Website.
- Onlineshop mit Zahlung, Versand und Rechtstexten: deutlich darüber, abhängig von Produktanzahl und Schnittstellen.
Wie bekomme ich ein faires Angebot?
- Holen Sie mindestens zwei bis drei Angebote für denselben Umfang ein.
- Fragen Sie nach einem Festpreis statt offener Stundenabrechnung.
- Lassen Sie sich alle laufenden Kosten nennen.
- Klären Sie, wem Domain, Code und Inhalte gehören.
- Achten Sie auf Ladezeit und Mobilfreundlichkeit – lassen Sie sich Referenzen mit PageSpeed-Werten zeigen.
Fazit
Für die meisten kleinen Unternehmen ist eine Agentur-Website im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich realistisch. Wichtiger als der günstigste Preis ist, was die Website leistet: ob sie schnell lädt, bei Google gefunden wird und Besucher zu Anfragen führt.
Sie möchten wissen, was Ihre Website kostet? Fragen Sie ein kostenloses Festpreisangebot an – wir antworten innerhalb eines Werktags.